Ein Mehr der Auswahl

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Lumb

(Brosme brosme)

Fanggebiet:Nördliche Nordsee

Größe:Der Lumb wird maximal 110 cm lang, misst in Regel aber 40 cm. Höchstgewicht 15 kg.

Lebensraum:Der Lebensraum des Lumbs erstreckt sich von Island über Südgrönland bis in die Gewässer vor der norwegischen Küste. Er hält sich am liebsten an Hängen in 200-500 m Tiefe auf, ist aber teilweise auch in Tiefen bis zu 1000 m anzutreffen.

Nahrung:Grundfische, Kaisergranat und andere große Krebstiere.

Fangsaison:Wird normalerweise ganzjährig gefangen. Die Qualität wird nur in geringem Maße durch die Laichzeit beeinflusst.

Fangmethoden:Wird mit Schleppnetz und insbesondere mit Langleine gefangen.

Blæksprutte, ottearmet

(Octopus vulgaris /Eledone cirrosa)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Unsere einheimischen Kraken werden höchsten 50 cm lang. Der im Mittelmeer beheimatete achtarmige Krake wird selten länger als 1 m.

Lebensraum:Der Octopus vulgaris (Gemeiner Krake) lebt in der Nähe des Meeresgrundes in 0-200 m Tiefe. Sein Verbreitungsgebiet reicht von den Britischen Inseln bis zur afrikanischen Mittelmeerküste und Asien. Ferner ist er entlang der Südostküste Amerikas und Teilen der südamerikanischen Ostküste anzutreffen. Der Eledone cirrosa (Zirrenkrake) ist in der Nordsee vor Island und in großen Teilen des Mittelmeers verbreitet.

Nahrung:Die Kraken ernähren sich vor allem von Krabben und Muscheln, die sie mit Gift aus einigen Drüsen lähmen.

Fangsaison:Kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Im Mittelmehr wir der vor Ort vorkommende achtarmige Krake in auf dem Meeresboden ausgelegten Krügen gefangen. Der einheimische achtarmige Krake hat keine kommerzielle Bedeutung und gelangt nur als Beifang an Bord.

Petermännchen

(Trachinus draco)

Fanggebiet:Nordostatlantik.

Größe:Für das Petermännchen gibt es kein Mindestmaß. Das Petermännchen wird im Durchschnitt 20-30 cm und maximal 42 cm lang.

Lebensraum:Das Petermännchen lebt den größten Teil des Jahres in mitteltiefem Wasser. Im Sommer hält es sich in 1-15 m Tiefe auf. Tagsüber ist es meistens bis zu den Augen in lockerem Sand vergraben und lauert so auf Beute.

Nahrung:Die Nahrung des Petermännchens besteht aus Krebstieren und kleineren Grundfischen.

Fangsaison:Das Petermännchen kann ganzjährig werden.

Fangmethoden:Wird mit Netz, Schleppnetz oder Langleine gefangen.

Hecht

(Esox lucius)

Fanggebiet:Süßwasser, Aquakultur, Ostsee

Größe:Mindestgröße = 400 mm. Der Hecht wird normalerweise mit einem Gewicht von 1-5 kg gefangen. Er kann bis zu 2 m lang werden und ein Gewicht von mehr als 20 kg erreichen. Die Weibchen sind größer als die Männchen, die selten mehr als 2,5-3 kg wiegen.

Lebensraum:Der Hecht ist in zahlreichen Seen sowie oft im Küstenbereich anzutreffen. Er hält sich auch in größeren Bächen und Flüssen auf, gern in Bereichen mit stehendem Wasser. Im Winter sucht er in den Seen größere Tiefen auf.

Nahrung:Der Hecht bevorzugt lebende Beute und jagt vorwiegend Tiere, die sich in den oberen Wasserschichten bewegen. Das sind insbesondere Fische, z.B. Rotaugen, auch Frösche, Nattern, Entenküken und Ratten.

Fangsaison:Der Hecht steht vom 1. April bis 30. April unter Schutz.

Fangmethoden:Der Hecht wird mit Netzreusen und Haken sowie in Zugnetz- und Bügelreusenfischerei gefangen. Teilweise wird er auch gezüchtet.

Heilbutt, Schwarzer

(Reinhardtius hippoglossoides)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Die Mindestgröße beträgt 1,5 kg. Die Männchen werden ca. 80 cm lang (6-7 kg), die Weibchen 100 cm (18 kg). Max. 120 cm (ca. 45 kg).

Lebensraum:Der Schwarze Heilbutt ist eine pelagisch 50-2.000 m Tiefe lebende arktische Fischart. Er wird an den Kontinentalhängen und vor der Küste Nordnorwegens, vor allem der Provinzen Troms und Finmark, sowie vor Grönland gefangen. Das Verbreitungsgebiet des Schwarzen Heilbutts liegt sowohl im Nordatlantik als auch im Nordpazifik.

Nahrung:Der Schwarze Heilbutt ernährt sich von Tiefseegarnelen, Aalmuttern, Lodde, kleinen Dorschfischen sowie kleinen Heilbutten. Der Rückgang seiner Nahrungsgrundlage hat natürlich auch Einfluss auf das Vorkommen des Schwarzen Heilbutts.

Fangsaison:Der Schwarze Heilbutt kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Wird mit Langleine, Schleppnetz und Netz gefangen. Für den mit Langleine gefangenen Schwarzen Heilbutt lassen sich bessere Preise erzielen als für den mit Schleppnetz und Netzen gefangenen.

Wittling

(Merlangius merlangius)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee.

Größe:Die Mindestgröße beträgt 23 cm. In der Nordsee wird der Wittling selten über 40 cm lang, bei Island 40-50 cm und maximal 70 cm.

Lebensraum:Der Wittling wird vom nördlichen Norwegen über Island bis hinunter nach Schottland und weiter bis nach Nordspanien sowie in der Nordsee, im Kattegat und Skagerrak gefangen. Er ist in allen Tiefen bis 200 m und oft nahe der Küste anzutreffen.

Nahrung:Als Nahrung dienen dem Wittling Fische wie Glasfischchen, Sandaale und Stintdorsch, sowie Krebstiere wie Garnelen und Schwimmkrabben.

Fangsaison:Der Wittling kann ganzjährig gefangen werden. August und September gelten vom Fischereistandpunkt aus als die besten Fangzeiten.

Fangmethoden:Der Wittling wird mit Grundschleppnetzen oder Snurrewaden gefangen, oder als Beifang in der Herings- und Garnelenfischerei.

Kliesche

(Limanda limanda)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße in der Nordsee, im Skagerrak und Kattegat beträgt 23 cm. Die Mindestgröße in der Ostsee, dem Großen und dem Kleinen Belt sowie im Öresund beträgt 25 cm. Die Kliesche wird in der Regel 30 cm, selten über 40 cm lang.

Lebensraum:Die Kliesche lebt oft auf sandigen Böden in Tiefen von 20-120 m, etwas tiefer als die Scholle. Besonders zahlreich ist sie in der Nordsee anzutreffen.

Nahrung:Die Kliesche ernährt sich von Schlangensternen, kleinen Seeigeln, Einsiedlerkrebsen, Flohkrebsen, Würmern und Weichtieren. In geringerem Umfang stehen auch Sandaale, Grundeln und Lodde auf dem Speiseplan.

Fangsaison:Die Kliesche kann ganzjährig werden.

Fangmethoden:Wird meist als Beifang mit Schleppnetz, Snurrewade und Stellnetz gefangen.

Knurrhahn, Roter und Grauer

(Trigla lucerna/Eutrigla gurnardus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Für den Knurrhahn an gibt es kein Mindestmaß. Der Rote Knurrhahn wird im Durchschnitt ca. 30 cm lang, kann aber auch eine Länge von bis zu 75 cm erreichen. Der Graue Knurrhahn wird ca. 30 cm lang, kann aber auch bis zu 45 cm lang werden.

Lebensraum:Der Knurrhahn ist ein Grundfisch, wird aber oft im freien Wasser gefangen. Der Graue Knurrhahn lebt in 10-150 m Tiefe, während der Rote Knurrhahn Tiefen von 20-300 m bevorzugt. Beide Arten leben auf Sand- und Schlammboden und ziehen im Sommer näher an die Küste.

Nahrung:Der Knurrhahn ernährt sich vorwiegend von Fischen, kann aber auch verschiedene bodennah lebende Krebs- und Weichtiere wie Krabben, Garnelen und Würmer vertilgen.

Fangsaison:Der Knurrhahn kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Beifang in der Schleppnetz- und Langleinenfischerei. Ist teilweise der häufigste Beifang in der Industriefischerei.

Schellfisch

(Melanogrammus aeglefinus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße in der Nordsee, Ostsee, dem Großen und dem Kleinen Belt sowie im Öresund beträgt 35 cm, im Skagerrak und Kattegat 32 cm. Der Schellfisch kann bis zu 1 m lang werden und ein Gewicht von ca. 12 kg (ca. 20 Jahre) erreichen.

Lebensraum:Die wichtigsten Fanggebiete sind die Nordsee, die Barentssee sowie die Gewässer vor Island und der nordamerikanischen Ostküste. Der Schellfisch lebt dicht über dem Meeresboden in Tiefen von 10-200 m über Sand- und Schlammboden.

Nahrung:Der Schellfisch ernährt sich von Schlangensternen, Weichtieren und Würmern, vom Laich von Hering und Lodde sowie von Fischbrut.

Fangsaison:Der Schellfisch kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Wird mit Schleppnetz, Snurrewade und Langleine in 40-150 m Tiefe gefangen.

Hechtdorsch

(Merluccius merluccius)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Die Mindestgröße beträgt 40 cm. Der Hechtdorsch kann bis zu 1 m lang werden und ein Gewicht von höchstens 10 kg erreichen.

Lebensraum:Der Lebensraum des Hechtdorsches erstreckt sich von Nordnorwegen bis zu den Färöer-Inseln und Island, entlang der Westküste der Britischen Inseln, bis vor die Küsten Spaniens und Portugals und über das gesamte Mittelmeer. Der Hechtdorsch lebt in Wassertiefen von 100-300.

Nahrung:Die Nahrung des Hechtdorsches besteht unter anderem aus Hering, Sprotten, Sardellen, Sardinen und Makrelen.

Fangsaison:Der Hechtdorsch kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Wird mit Schleppnetz, Netz, Ringwade und Langleine gefangen.

Lachs

(Salmo salar)

Fanggebiet:Aquakultur, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße beträgt 60 cm. Das Männchen wird selten über 150 cm lang (36 kg), das Weibchen kaum über 120 cm (20 kg). Der Lachs wächst langsam im Süßwasser heran und wandert dann, wenn er eine Größe von 10-15 cm erreicht hat, ins Meer. Nach einem Jahr im Meer misst er 50-65 cm.

Lebensraum:Der Lachs hält sich 1-5 Jahre im Süßwasser auf und wandert dann ins Meer. Im Meer wandert er als frei schwimmender Raubfisch in den oberen Wasserschichten umher. Die großen Lachse kommen auf ihrer Laichwanderung im Mai vom Meer an die Küste, die kleineren etwas später.

Nahrung:Zuchtlachse werden mit einem aus Fischmehl hergestellten Spezialfutter gefüttert. Der Wildlachs ernährt sich im Süßwasser von Wasserinsekten, im Salzwasser von Krebstieren, Stichlingen, Heringen und Sandaalen.

Fangsaison:Der Lachs steht während der Laichzeit überall vom 16. November bis 15. Januar unter Schutz. In den Fjorden von Ringkøbing, Nissum und Stadil ist der abgelaichte Lachs ganzjährig geschützt.

Fangmethoden:Die Versorgung des Verbrauchermarktes mit Lachs erfolgt heute zum größten Teil aus Aquakulturen, in denen die Fischbrut aufgezogen wird. Der Wildlachs wird vor allem während seiner Wanderung entlang der Küsten mit Treibnetzen gefangen.

Leng

(Molva molva)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Es gibt kein Mindestmaß. Der Leng kann bis zu 1,8 m lang werden (ca. 30 kg).

Lebensraum:Der Leng lebt in Wassertiefen von 100-600 m. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordnorwegen, entlang der norwegischen Küste bis hin zu den Faröer-Inseln und Island sowie von den Gewässern westlich von Schottland bis hin zur Biskaya.

Nahrung:Als Nahrung dienen dem Leng u.a. Stintdorsch, Schwarzmund-Grundel, Knurrhahn, Flügelbutt, Kaisergranat und Krake.

Fangsaison:Der Leng ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Der Leng wird mit Langleine und Schleppnetz gefangen.

Pollack

(Pollachius pollachius)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Die Mindestgröße des Pollack beträgt 30 cm. Sein Durchschnittsgewicht liegt bei ca. 2,5-3 kg. Er kann bis zu 120 cm lang und ca. 15 Jahre alt werden und ein Gewicht von rund 10 kg erreichen.

Lebensraum:Da der Pollack kein Brackwasser mag, stellt die Insel Bornholm die Grenze seines Verbreitungsgebietes in der Ostsee dar. Der Pollack besiedelt das Gebiet von den Küsten bis in 200 m Tiefe. Er hält sich gern zwischen den langen Zweigen des Zuckertangs und Fingertangs auf.

Nahrung:Kleine Pollacks ernähren sich von Würmern, Garnelen und Krabben, während die Nahrung der größeren Pollacks u.a. aus Klippenbarschen, Junkerlippfischen, Seenadeln und Seeskorpionen besteht.

Fangsaison:Der Pollack kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Der Pollack wird als Beifang in der Kabeljaufischerei mit Leine, Netzreuse und Stellnetz gefangen.

Makrele

(Scomber scombrus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Mindestgröße in der Nordsee = 30 cm. Im Skagerrak und Kattegat = 20 cm. Die Makrele wird im Durchschnitt 30-40 cm und maximal 50 cm lang und wiegt selten über 1 kg.

Lebensraum:Die Makrele ist ein pelagischer (frei schwimmender) Schwarmfisch. Sie ist ein sehr schneller Schwimmer und hält sich vorwiegend nahe an der Wasseroberfläche auf. Das Verbreitungsgebiet der Makrele ist sehr groß und erstreckt sich entlang der nordamerikanischen Ostküste, um Island herum, vom Nordkap bis zur spanischen und portugiesischen Altantikküste sowie im Mittelmeer und in der Ostsee bis hinauf nach Finnland.

Nahrung:Im Frühjahr ernährt sich die Makrele von tierischem Plankton wie Flügelschnecken, Wasserflöhe und Fischlaich. Nach dem Laichen besteht ihre Nahrung vor allem Glasfischchen, Sprotten und Sandaalen.

Fangsaison:Die Makrele kann ganzjährig gefangen werden. Im Spätsommer und Herbst gefangene Makrelen schmecken jedoch am besten.

Fangmethoden:Treibnetz, Ringwade, Schleppleine, Bodennetz.

Köhler (Seelachs)

(Pollachius virens)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Die Mindestgröße für den Köhler beträgt 40 cm. Der Köhler kann bis zu 130 cm lang werden (27 Jahre).

Lebensraum:Der Köhler ist eine pelagisch lebende Fischart, d.h. er hält sich vorwiegend im uferfernen Freiwasserbereich auf. Außerdem ist er ein ausgeprägter Schwarmfisch, der auf seinen langen Wanderungen oft dem Hering folgt.

Nahrung:Frei schwimmende Krebstiere, Heringe, Sprotten und Fischbrut. Der Köhler filtert mit seinem Kiemenkorb effektiv kleine Krebstiere aus dem Wasser.

Fangsaison:Der Köhler kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Der Köhler wird mit Ringwade und Grundschleppnetz sowie mit Netz und Haken gefangen.

Steinbutt

(Psetta maxima)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Die Mindestgröße beträgt 30 cm. Der Steinbutt wird im Durchschnitt 50-60 cm und maximal 1 m lang (10-15 kg).

Lebensraum:Der Steinbutt lebt in 20-70 m Tiefe auf Sand-, Stein- oder Mischboden.

Nahrung:Die Nahrung des Steinbutts besteht vorwiegend aus anderen, am Boden lebenden Tieren, aber auch aus größeren Krebstieren, kleinen Fischen und Muscheln.

Fangsaison:Der Steinbutt wird ganzjährig gefangen, mit Ausnahme der Schonzeit vom 1. Juni bis 31. Juli in den Untergebieten 22 sowie 24-26. Siehe Abschnitt „Untergebiete“ Seite 109.

Fangmethoden:Netz, als Beifang in der Schleppnetz-, Snurrewaden- und Langleinenfischerei. In den letzten Jahren hat auch die Aufzucht von Steinbutten in Aquakultur an Bedeutung gewonnen.

Rotbarsch

(Sebastes marinus)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Es gibt kein Mindestmaß. Im Alter von 4 Jahre ist der Rotbarsch ca. 10 cm und im Alter von 12 Jahre ca. 20 cm lang. Der Rotbarsch wird maximal 1 m lang (15 kg) und ist dann rund 60 Jahre alt.

Lebensraum:Der Rotbarsch bevorzugt felsigen Untergrund und lebt dicht über dem Meeresboden in Tiefen von 100-400 m, ist aber auch pelagisch (im freien Wasser schwimmend) anzutreffen. Wie andere Tiefseefische ist der Rotbarsch langsam wachsend.

Nahrung:Die Nahrung der jungen Rotbarsche besteht aus Leuchtkrebsen, frei schwimmenden Flohkrebsen, Pfeilwürmern und Kabeljaubrut. Ältere Fische ernähren sich insbesondere von Hering und Lodde.

Fangsaison:Der Rotbarsch kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Der Rotbarsch wird mit Schleppnetz oder Langleine gefangen, ein Teil auch als Beifang beim Garnelenfang. Mit zunehmender Überfischung der traditionellen Fischarten wird der Rotbarschfang immer intensiver betrieben.

Hering, Atlantischer

(Clupea harengus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße in der Nordsee beträgt 20 cm, im Skagerrak und Kattegat 18 cm. Der Fetthering ist 20-30 cm, der geschlechtsreife Hering 30-37 cm. Der isländische Hering wird etwas so groß wieder größte norwegische Hering.

Lebensraum:Der Atlantische Hering wird in verschiedene Stämme eingeteilt, die sich jeweils in Größe, Wachstum, Laichzeit und Wanderwegen unterscheiden. Die wichtigsten großen Heringsstämme sind der Weißmeerhering, der Murmansk-Hering, der winterlaichende norwegische Hering, der im Frühjahr laichende Nordseehering und der Ostseehering. Einige Heringe unternehmen große Wanderungen, während andere eher ortstreu sind.

Nahrung:Heringe fressen am Tag, da sie von ihrem Sehvermögen abhängig sind. Erwachsene Heringe ernähren sich von tierischem Plankton, insbesondere von Wasserflöhen, Leuchtkrebsen und Flügelschnecken. In der Nordsee sind Sandaallarven eine wichtige Nahrungsquelle. Jungfische ernähren sich von mikroskopisch kleinen Planktonalgen und Krebstierlarven.

Fangsaison:Der Hering kann ganzjährig gefangen werden (Mengenbegrenzung durch Fangquoten). Matjeshering: Frühjahr (Februar-April), Fetthering: Sommer, Herbsthering: Herbst (August-Oktober), Großhering: Winter (Oktober-Dezember).

Fangmethoden:Treibnetz, Ringwade, Bodennetz, Schleppnetz. Wenn der Hering Flügelschnecken gefressen hat, muss er 32 Stunden bei 6 °C oder 9 Stunden bei 20 °C eingeschlossen werden, bis er den Darm entleert hat, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Bauch aufplatzt und der Hering für das Einsalzen ungeeignet ist.

Hundszunge

(Glyptocephalus cynoglossus)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Die Mindestgröße in der Nordsee, dem Skagerrak und Kattegat beträgt 28 cm. Im Alter von 5 Jahre sind die Männchen in der Nordsee 29 cm lang, die Weibchen ca. 33 cm. Die Hundszunge wird maximal 55 cm lang (2,5 kg).

Lebensraum:Die Hundszunge bevorzugt einen weichen Untergrund und Tiefen von 100-400 m, ist aber auch in flacherem Wasser anzutreffen.

Nahrung:Die Nahrung der Hundszunge besteht aus Würmern, Krebstieren, Stachelhäutern und anderen, bodennah lebenden Tieren.

Fangsaison:Die Hundszunge kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Wird mit Schleppnetz und Snurrewade sowie als Beifang in der Garnelenfischerei gefangen.

Flunder

(Platichthys flesus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße in der Nordsee beträgt 25 cm, im Skagerrak und Kattegat 20 cm und in der Ostsee, dem Großen und dem Kleinen Belt sowie im Öresund 25,5 cm. Die Flunder wird selten über 30 cm lang (ca. 1 kg). Die maximal erreichte Länge ist 50 cm.

Lebensraum:Die Flunder lebt im Bereich der Gezeitenzone in bis zu 25 m Tiefe. Im Sommer sammeln sich die Flundern an Flussmündungen und in Fjorden. Im Wintern wandern dann die meisten von ihnen vom flachen Brackwasser in größere Meerestiefen mit wärmerem und salzigerem Wasser.

Nahrung:SDie Flunder ernährt sich von Würmern, Flohkrebsen, Garnelen, Sandklaffmuscheln, Miesmuscheln, Grundeln und Sandaalen.

Fangsaison:Die Flunder kann ganzjährig gefangen werden, mit Ausnahme örtlich geltender Schonzeiten.

Fangmethoden:Netzreuse, Bodennetz, Stellnetz, Snurrewade, Grundschleppnetz.

Glattbutt

(Scophthalmus rhombus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße beträgt 30 cm. Der Glattbutt wird in der Ostsee höchstens 35 cm, in der Nordsee selten über 60 cm und im Mittelmeer bis zu 75 cm lang.

Lebensraum:Der Glattbutt lebt in 5-50 m Meerestiefe auf Sand- oder Mischboden.

Nahrung:Die Nahrung des Glattbutts besteht aus Grundfischen und größeren Krebstieren.

Fangsaison:Der Glattbutt wird ganzjährig gefangen, mit Ausnahme der Schonzeit vom 1. Juni bis 31. Juli in den Untergebieten 22 sowie 24-26. Siehe Abschnitt „Untergebiete“ Seite 109.

Fangmethoden:Wird als Beifang in Schleppnetzen, Bodennetzen, Netzreusen und Snurrewaden gefangen.

Seehase (Lumpfisch)

(Cyclopterus lumpus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Beim Seehasen werden die Männchen ca. 30 cm lang, die Weibchen ca. 50 cm. Es gibt es kein Mindestmaß für den Seehasen.

Lebensraum:Der Seehase lebt auf hartem, steinigem Meeresgrund in Wassertiefen von 20-200 m. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostsee über den gesamten Nordatlantik bis hin nach Grönland und Kanada.

Nahrung:Der Seehase ernährt sich von Krebstieren, kleineren Fischen und Quallen.

Fangsaison:Zeitiges Frühjahr: Februar-April.

Fangmethoden:Als Beifang in Bodennetzen und Stellnetzen.

Seezunge

(Solea solea)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße in der Nordsee, dem Skagerrak und Kattegat beträgt 24 cm. In der Ostsee, dem Großen und dem Kleinen Belt sowie im Öresund liegt sie bei 24,5 cm. Die Seezunge wird in der Regel 30-40 cm lang wiegt im Alter von 4-8 Jahren ca. 320 g. Sie wird maximal rund 60 cm lang und kann ein Höchstgewicht von etwa 3 kg erreichen. Die Seezunge kann mehr als 20 Jahre alt werden.

Lebensraum:Die Seezunge lebt in der Regel in 10-60 m Meerestiefe auf mit Schlamm vermischten sandigen oder weichen Böden. Sie ist nachtaktiv und liegt am Tag meist eingegraben im Boden.

Nahrung:Die Seezunge ernährt sich von dünnschaligen Muscheln, Borstenwürmern, kleinen Krebstieren und der Brut von Grundeln und Sandaalen.

Fangsaison:Die Seezunge kann ganzjährig gefangen werden. Sie wird jedoch vor allem während der Laichzeit von April bis Juni gefangen.

Fangmethoden:Die Seezunge wird mit Schleppnetzen und Snurrewaden sowie in Seezungennetzen und als Beifang in Schollennetzen gefangen.

Kabeljau (Dorsch)

(Gadus Morhua)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Mindestgröße für den Kabeljau in der Nordsee und dem Skagerrak liegt bei 40 cm. Im Kattegat, in der Ostsee sowie dem Großen und dem Kleinen Belt liegt sie bei 35 cm. Der Kabeljau kann bis zu 110 cm lang werden und ein Gewicht von 15 kg erreichen. In seltenen Fällen kann er bis mehr als 150 cm lang werden und bis zu 40 kg wiegen.

Lebensraum:Der Kabeljaubestand in der Nordsee gehört zu den sechs größten der Welt. Die anderen sind der Kabeljau vor Neufundland, der grönländische Kabeljau, der isländische Kabeljau, der Kabeljau vor den Lofoten und in der Barentssee sowie der Kabeljau (Dorsch) in der Ostsee. Der Kabeljau hält sich normalerweise in Bodennähe auf, kann aber auch im freien Wasser angetroffen werden, sowohl an der Küste als auch in den größeren Tiefen des offenen Meeres.

Nahrung:Der Kabeljau ist ein ausgeprägter Raubfisch, der sich von anderen Fischen wie Hering, Lodde und Sandaal, aber auch von Muscheln, Krebstieren, Würmern und Seeigeln ernährt. Das Fleisch des Kabeljaus wird lockerer, wenn der Kabeljau viel Nahrung zu sich nimmt. Im Winter und während der Laichzeit ist sein Nahrungsbedarf gering.

Fangsaison:Der Kabeljau kann ganzjährig gefangen werden.
Es gibt jedoch örtlich geltende Vorschriften gemäß den EU-Fangquoten, die festlegen, wo und wann der Kabeljau gefangen werden darf.

Fangmethoden:Wird mit Schleppnetz, Snurrewade, Stellnetz, Treibnetz, Schwimmschleppnetz und Angel gefangen. Der Küstenkabeljau wird mit Dorschreuse und Bodennetz gefangen.

Thunfisch

(Thunnus obesus)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Es gibt kein Mindestmaß für den Thunfisch. Der Thunfisch kann bis zu 400 cm lang werden und im Alter von 15 Jahren 20-600 kg wiegen. Im Allgemeinen wiegt er ca. 70-110 kg.

Lebensraum:Der Thunfisch ist eine pelagisch, in kleinen Schwärmen in der Nähe der Wasseroberfläche lebende Fischart. Er kommt sowohl im offenen Mehr als auch an der Küste vor, benötigt jedoch eine Wassertemperatur von über 10 °C. Der Thunfisch wandert vom Atlantik zum Laichen in das Mittelmeer. Im August-September wandert der Thunfisch aus Nordeuropa ab, wahrscheinlich in die Gewässer um die Azoren herum.

Nahrung:Auf seinen Wanderungen jagt der Thunfisch Schwarmfische wie Sardellen, Sardinen und Heringe. In 80-90 m Tiefe jagt der Thunfisch Rotbarsch und Leng. Hering, Makrele und Hornhecht werden oft von 10 bis 100 Thunfischen gleichzeitig angegriffen, die wild um sich schlagen, um ihre Beute zu betäuben und zu verletzen.

Fangsaison:Die Hauptfangsaison für Thunfisch in den nordeuropäischen Gewässern ist der September. In den meisten europäischen Gewässern beginnt die Saison im Juli und endet im November.

Fangmethoden:Leine

Pangasius

(Pangasius Hypophthalmus)

Fanggebiet:Opdrættet.

Kendetegn:Kødet er lyserødt til rosa og fedtinoldigt.

Beskaffenhed:-

Produktionsform:Frosset i fileter eller steaks.

Fangsaison:Hele året.

Blue Marlin

(Makaira nigricans)

Fanggebiet:-

Kendetegn:Kødet er rosa til rødt ret fedtindhold.

Beskaffenhed:-

Produktionsform:Frosset i fileter eller steaks. Fås også røget.

Fangsaison:Hele året.

Sværdfisk

(Xiphias gladius)

Fanggebiet:-

Kendetegn:Kødet er generelt creme til mørkt med en mørkere blodlinie.

Beskaffenhed:-

Produktionsform:Frosset i fileter eller steaks.

Fangsaison:Hele året.

Miesmuschel

(Mytilus edulis)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Aquakultur, Ostsee

Größe:Die Miesmuschel wird selten über 80 mm lang. Für den Verzehr ist sie bei einer Länge von 60-70 mm am besten geeignet.

Lebensraum:Die Miesmuschel lebt in Gebieten mit starker Strömung in Tiefen von 0-10 m. Sie setzt sich an Steinen, Pfählen, Pflanzen usw. fest. Sie ist in der Lage, ihre Byssusfäden, mit denen sie sich festhält, zu lösen und sich an einen anderen Ort zu bewegen, wo sie sich erneut festsetzt. Die Zucht erfolgt durch das Auslegen von Jungmuschen auf speziellen Muschelbänken oder an Pfählen, Tauwerk o.ä.

Nahrung:Mikroskopisch kleines Plankton.

Fangsaison:Wird ganzjährig gefangen.

Fangmethoden:Muschelschaber, Leinen und Zucht auf Muschelbänken.

Hjertemusling

(Cerastroderma edule)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Herzmuschel erreicht einen Durchmesser von ca. 5 cm.

Lebensraum:Die Herzmuschel lebt in Sandboden eingegraben in einer Tiefe von 1-2 cm in Küstennähe, d.h. von der Gezeitenzone bis in einige Meter Tiefe. Der Fuß dient der Herzmuschel als Anker und die beiden getrennten Atem-Siphonen reichen bis ins Wasser hinauf.

Nahrung:Die Herzmuschel ernährt sich von Plankton.

Fangsaison:Wird ganzjährig gefangen.

Fangmethoden:Wird mit Schabegerät gefangen.

Hummer, Europäischer

(Homarus vulgaris)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Der Hummer wird bis zu 75 cm lang (4 kg), jedoch selten über 30 cm (1 kg).
Mindestgröße in der Nordsee: Gesamtlänge 24 cm, Panzerlänge 8,5 cm.
Mindestgröße im Skagerrak und Kattegat: Gesamtlänge 22 cm, Panzerlänge 7,8 cm.
Mindestgröße in der Ostsee, dem Großen und dem Kleinen Belt sowie im Öresund: Gesamtlänge 21 cm.

Lebensraum:Der Hummer lebt in 2-40 m Tiefe auf felsigem Untergrund oder algenbewachsenen Riffen. Er ist relativ ortstreu, sucht im Winter aber größere Tiefen auf. Im Sommer ist er in eher flachem Wasser anzutreffen.

Nahrung:Der Hummer ist nachtaktiv und ernährt sich von verschiedenen bodennah lebenden Tieren, Aas und schwächeren Artgenossen.

Fangsaison:Wird vorwiegend im Sommer gefangen. Der weibliche Hummer steht im Limfjord das ganze Jahr unter Schutz.

Fangmethoden:Werden in Hummerfallen gefangen, bei denen der Köder nicht frisch sein muss.

Hummer, Amerikanischer

(Homarus americanus)

Fanggebiet:Canada - Halifax

Größe:Der Hummer wird bis zu 75 cm lang (4 kg), jedoch selten über 30 cm (1 kg).

Lebensraum:Kanada

Nahrung:Der Hummer ist nachtaktiv und ernährt sich von verschiedenen bodennah lebenden Tieren, Aas und schwächeren Artgenossen.

Fangsaison:-

Fangmethoden:Werden in Hummerfallen gefangen, bei denen der Köder nicht frisch sein muss.

Kaisergranat

(Nephrops norvegicus)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Ostsee

Größe:Die Männchen werden maximal 24 cm lang, die Weibchen 20 cm). Der Kaisergranat wird jedoch selten über 15 cm lang.
Die Mindestlänge von der Spitze des Rostrums bis zum Ende des Schwanzes beträgt 13 cm. Die Mindestlänge vom vorderen Rand des ersten vorhandenen Schwanzsegments bis zum Ende des Schwanzes beträgt 7,2 cm.

Lebensraum:Der Kaisergranat lebt eingegraben in weichen Untergrund in 40-250 m Wassertiefe, bewegt sich aber in der Nacht aktiv auf dem Meeresboden. Die Kaisergranaten graben Gänge in den Meeresboden, in der Regel mit zwei Öffnungen, und sammeln sich in Gruppen von 5-10 Individuen.

Nahrung:Die Nahrung des Kaisergranats besteht aus kleinen Bodentieren, Würmern und Krebstieren.

Fangsaison:Kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Wird mit Schleppnetz und Wade, insbesondere nachts gefangen. Ein wertvoller Beifang bei der Garnelenfischerei. Die Fallenfischerei befindet sich in der Entwicklung.

Pilgermuschel (Jakobsmuschel)

(Pecten maximus)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:MDie Mindestgröße in der Nordsee, dem Skagerrak und Kattegat beträgt 10 cm.

Lebensraum:Die Pilgermuschel liegt mit der rechten Klappe nach unten auf dem Meeresgrund. Normalerweise ist das Gehäuse geöffnet. Sie ist an der gesamten Küste Westeuropas in Tiefen bis 100 m anzutreffen. Sie ist im östlichen Teil der Nordsee nicht besonders verbreitet und kommt auch selten im Kattegat vor. Westlich der Britischen Inseln und weiter südlich kommt sie hingegen zahlreich vor.

Nahrung:Die Pilgermuschel ernährt sich von Plankton.

Fangsaison:Kann ganzjährig gefangen werden.

Fangmethoden:Wird mit Schabegerät gefangen.

Flusskrebs

(Potamobius astacus)

Fanggebiet:Ferskvand, Opdræt

Größe:Das Weibchen wird bis zu 12 cm lang (80-85 g), das Männchen bis zu 16 cm (150 g). Als Mindestgröße gilt eine Gesamtlänge von 90 mm. Bei Flusskrebsen, die länger als 12 cm sind, handelt es sich fast immer um Männchen.

Lebensraum:Der Flusskrebs lebt in sauberen, sauerstoffreichen Gewässern wie Seen, Teichen, Mergel- und Torfgräben, mit festem Boden ohne dichte Vegetation. Er bevorzugt steile Uferböschungen, in die er Gänge gräbt. Am Tag sucht er Schutz in diesen Gängen, während er nachts auf Nahrungssuche umherstreift.

Nahrung:Jungkrebse fressen Pflanzen wie die Wurzeltriebe von Wasserhahnenfuß, Schafgarbe und Armleuchteralgen. Die größeren Krebse fressen Fliegenlarven, Schnecken, andere Krebse und Fischrogen. Im Winterhalbjahr nehmen die Flusskrebse keine Nahrung zu sich.

Fangsaison:Die Weibchen stehen vom 1. Oktober-31. Juli unter Schutz. Die Männchen stehen vom 1. Oktober-31. März unter Schutz.

Fangmethoden:Werden in Krebskörben, Krebsreusen oder Fallen mit frischen Ködern gefangen. Flusskrebse werden nachts gefangen.

Taschenkrebs

(Cancer pagurus)

Fanggebiet:Nordostatlantik

Größe:Der Panzer wird maximal ca. 30 cm breit (4-6 kg), jedoch selten über 20 cm. Ein 10 cm breiter Taschenkrebs enthält ca. 100 g Fleisch.

Lebensraum:Der Taschenkrebs lebt recht ortstreu auf felsigem Untergrund oder Riffen. Im Sommer lebt er in 1-30 m Tiefe, im Winter in Tiefen von 30-50 m.

Nahrung:Die Nahrung des Taschenkrebses besteht aus Muscheln und anderen am Boden lebenden Tieren.

Fangsaison:Wird ganzjährig gefangen.

Fangmethoden:Wird in Hummerfallen gefangen.

Auster

(Ostrea edulis)

Fanggebiet:Nordostatlantik, Opdræt

Größe:Austern werden maximal 20-30 Jahre alt. Die allgemeine Marktgröße von 7 cm erreicht die Auster im Alter von 3-4 Jahren.

Lebensraum:Die Auster lebt vom ufernahen Bereich bis in ca. 20 m Tiefe. Ihr Verbreitungsgebet erstreckt sich entlang der europäischen Westküste von Westnorwegen bis zum Mittelmeer. In den letzte Jahre hat sich in Dänemark die Austernzucht etabliert. Dabei wird die Austernbrut in Kunststoffbehältern oder Netzen aufgezogen, die an Bojen o.ä. befestigt sind. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Schalentiere schneller wachsen, sandfrei sind und zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden können.

Nahrung:Die Auster ernährt sich von Plankton, das sie aus dem Wasser filtert. Diese Lebensweise macht sie empfindlich gegenüber Verunreinigungen usw. In verschmutzten Gewässern nimmt das Plankton die Verunreinigungen auf und die Auster akkumuliert das Plankton bei der Filterung und damit auch die Verunreinigungen.

Fangsaison:Wird ganzjährig gefangen.

Fangmethoden:Wird mit Austernschaber gefangen und in Aquakultur gezüchtet.

Jacob Kongsbak Lassen, Den Hvide Kødby, Flæsketorvet 1-10
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